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Höhe des Versehrtengeldes


Das Versehrtengeld     
  • beträgt täglich EUR 12,07 und wird jährlich den Geldwertänderungen angepasst ("kleines" Versehrtengeld).
    Das Versehrtengeld gebührt - soweit und solange dies nötig ist - im Jahr zwischen dem Arbeitsunfall bzw. der Berufskrankheit und dem Anfall der Betriebsrente

    oder

  • gebührt als Einmalzahlung in Höhe von EUR 12.284,06 (bei Anwendung der gesamtsolidarischen Bemessungsgrundlage), wenn nach Ablauf eines Jahres nach dem Arbeitsunfall bzw. dem Beginn der Berufskrankheit immer noch eine Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens 50 Prozent zu erwarten ist ("großes" Versehrtengeld).

Auf das "kleine" Versehrtengeld werden andere Einkommen, wie z.B. eine Pension, angerechnet. In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen kann die SVB von einer Anrechnung teilweise oder sogar zur Gänze absehen. Unterhaltsansprüche werden jedenfalls nie angerechnet.

Das Versehrtengeld wird von Amts wegen gewährt, eine Antragstellung durch den Versicherten ist demnach nicht erforderlich.

Zur Info:  
 
Das Versehrtengeld fällt mit dem Tag an, an dem die Minderung der Erwerbsfähigkeit vorliegt.

Zuletzt aktualisiert am 12. März 2015