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Obfrau Vizepräs. ÖKR Theresia Meier: "Wir verschließen uns strukturellen Veränderungen nicht"


Obfrau_Meier2018_SVB.jpg In Bezug auf die von der Bundesregierung geplanten Vorhaben zur Struktur der Sozialversicherungsträger und der damit einhergehenden Zusammenführung von SVB und SVA der gewerblichen Wirtschaft zu einem Sozialversicherungsträger für Selbstständige stellt SVB-Obfrau Vizepräs. ÖKR Theresia Meier klar, dass die SVB bereit ist, sich den Veränderungen zu stellen.

 

Nach dem Pfingstwochenende stellte die Bundesregierung ihre Pläne zur im Regierungskonzept geplanten Reform der österreichischen Sozialversicherung vor. Künftig sollen die derzeit 21 Sozialversicherungsträger auf maximal 5 Träger reduziert werden. Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern soll mit der SVA der gewerblichen Wirtschaft zu einem Sozialversicherungsträger für Selbstständige zusammengeführt werden.

 

Auch wenn derzeit noch Detailfragen offen sind, stellt die Obfrau der SVB, Vizepräs. ÖKR Theresia Meier, nun in einer ersten Reaktion auf die vorgestellten Reformvorhaben der Regierung klar, dass die SVB schon immer Veränderungen aufgeschlossen gegenüber gestanden ist: „Wir haben von Beginn an betont, dass wir uns künftigen strukturellen Veränderungen der österreichischen Sozialversicherung nicht verschließen und uns aktiv an der Neugestaltung beteiligen wollen. Wir sind froh, dass die Regierung unsere Bemühungen um einen eigenständigen Sozialversicherungsträger für alle Selbständigen, die wir gemeinsam seit Sommer des Vorjahres mit der SVA unternommen haben, berücksichtigt hat. Damit ist unserem Anliegen, für unsere Versicherten einen Versicherungsträger mit allen drei Sparten – Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung – und damit auch der neuen größeren Versichertengruppe einen Ansprechpartner für alle Belange der Sozialversicherung im Sinne eines One-Stop-Shops zu erhalten, Rechnung getragen worden.“

 

Wichtig ist Obfrau Meier auch, dass der neue Versicherungsträger weiterhin in Selbstverwaltung geführt werden kann und damit die berufsständische Ausrichtung des Leistungsangebotes ihre Fortsetzung findet und das Serviceniveau sowie Informationsangebot in bewährter Form auch künftig angeboten werden kann. „Die bäuerliche Berufsgruppe hat ihre spezifischen Anliegen und Anforderungen, die auch in einer Sozialversicherung für Selbstständige abgedeckt sein müssen: Ich denke hier an das Beitragssystem mit seinen Wahlmöglichkeiten, die bauernspezifischen Leistungen gerade im Gesundheitsbereich, wie z.B. die verschiedenen Gesundheitsprogramme sowie die Betriebshilfe, aber auch unsere Unfallverhütung und Prävention.“

 

„Wir werden den künftigen Prozess einer neuen Zusammenarbeit und Zusammenführung der SVB mit der SVA der gewerblichen Wirtschaft aktiv gestalten und ich bin zuversichtlich, dass wir diesen im Sinne unserer Versicherten gut bewältigen werden und das heute bestehende hohe Leistungsniveau zukunftstauglich weiterentwickeln können. Es gilt ebenso, den Fokus auch darauf zu richten, die in dem jeweiligen Träger bewährten Elemente künftig für beide Berufsgruppen in einem gemeinsamen Träger zusammenzuführen, zu ergänzen und für die Zukunft auszubauen“, so Obfrau Meier abschließend. 


Zuletzt aktualisiert am 23. Mai 2018