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Aus der Sozialversicherung der Bauern


Datenschutz: neue Ausweispflicht bei der SVB 


Zum Schutz von personenbezogenen Daten ist bei persönlichen Vorsprachen in einem SVB-Regionalbüro bzw. bei den Sprechtagen ab November 2018 ein Lichtbildausweis als Identitätsnachweis vorzulegen. Bei telefonischen Kontakten muss die Sozialversicherungsnummer genannt werden.

 
Aus Anlass der neuen gesetzlichen Vorgaben durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wurde die Vorgehensweise bei der Auskunftserteilung durch die SVB österreichweit einheitlich neu geregelt. Sowohl bei persönlichen Vorsprachen in den Regionalbüros der SVB bzw. bei den Sprechtagen als auch bei telefonischen Auskünften muss ab nun eine Identitätsprüfung erfolgen. Dies gilt immer nur dann, wenn es sich um personenbezogene Auskünfte handelt. Damit soll erreicht werden, dass die schützenswerten personenbezogenen Daten nur an berechtigte Personen weitergegeben werden. Bei allgemeinen Anfragen ohne Personenbezug entfällt die Ausweispflicht.

 

Die neue Vorgehensweise bei persönlichen Auskünften: 

Persönliche Vorsprache bei der SVB bzw. bei den Sprechtagen

  •  Für eigene Anliegen ist die Vorlage eines Lichtbildausweises notwendig. Als Lichtbildausweis gelten Führerschein, Reisepass, Personalausweis und sonstige Ausweise mit Foto. Die e-card ist hierfür nicht ausreichend.

 

  • Auskünfte über Familienangehörige oder sonstige dritte Personen sind nur mehr mit einer Vollmacht möglich. Die vorsprechende Person hat sich nicht nur selbst auszuweisen, sondern zusätzlich ist eine Vollmacht jener Person vorzulegen, deren personenbezogene Daten erfragt werden. Die Vollmacht darf dabei nicht älter als eine Woche sein und muss folgendes enthalten: den Namen des Vollmachtgebers und -nehmers, Beschreibung der Angelegenheit, Datum, Unterschrift des Vollmachtgebers. Ein entsprechendes Vollmachts-Formular finden Sie hier: Vollmacht (36.4 KB). Es reicht aber auch ein formloses Schreiben mit den entsprechenden Angaben.

 

Telefonische Auskünfte

 

  • Diese stellen eine große Herausforderung für die Datensicherheit dar. Daher muss bei Auskünften über persönliche, eigene Anliegen zur Identitätsprüfung verpflichtend die gesamte Sozialversicherungsnummer am Telefon genannt werden. Halten Sie bei telefonischen Anfragen daher immer Ihre Sozialversicherungsnummer bereit.

 

  • Aus datenschutzrechtlichen Gründen können Auskünfte über dritte Personen nur dann telefonisch erteilt werden, wenn diese Person ebenfalls zum Telefon gerufen wird und dies entsprechend bestätigt. Ist es nicht möglich diese Bestätigung einzuholen, kann die Auskunft lediglich schriftlich per Post an die betroffene Person erfolgen.

 

Bei der SVB stand und steht auch weiterhin die Servicequalität im Vordergrund. Neben den allgemeinen Informationen wird auch der persönlichen Beratung und Auskunft ein breiter Raum eingeräumt. Durch die neue Ausweispflicht soll es zu keiner Änderung im Service kommen, es muss allerdings Sicherheit im Sinne der geltenden Gesetzeslage erreicht werden und letztlich dient diese auch zum Schutz Ihrer Daten. Beachten Sie bitte daher diese neue Regelung und nehmen Sie einen Lichtbildausweis bzw. eine entsprechende Vollmacht für die Beratung mit. 

Zuletzt aktualisiert am 31. Oktober 2018