DRUCKEN

Anspruchsberechtigte


Die Leistungen aus der Krankenversicherung gebühren nicht nur den Versicherten selbst, sondern im gleichen Ausmaß - grundsätzlich ohne eine zusätzliche Beitragsleistung - auch bestimmten Familienangehörigen.

In der bäuerlichen Krankenversicherung ist demgemäß die Zahl der geschützten Personen größer als die der Versicherten bzw. Beitragszahler.

Zur Info
Der Leistungsanspruch steht dem Versicherten für seine Angehörigen zu. Die Angehörigen selbst haben in der Regel keinen Anspruch gegenüber dem Krankenversicherungsträger.



Schutzfrist in der bäuerlichen Krankenversicherung

Bäuerliche Versicherte haben auch Anspruch sowohl auf alle Leistungen aus dem Versicherungsfall der Krankheit als auch auf alle Leistungen der chirurgischen und konservierenden Zahnbehandlung, wenn der Behandlungsfall innerhalb einer sechswöchigen Schutzfrist nach dem Ausscheiden aus der Pflichtversicherung bzw. dem Ende der Anspruchsberechtigung als Angehöriger eintritt und kein anderer Anspruch auf Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung oder einer Krankenfürsorgeeinrichtung eines öffentlich-rechtlichen Dienstgebers gegeben ist.

Die Behandlung (Ärztliche Hilfe, Heilmittel, Heilbehelfe, ...) wird in diesen Schutzfristfällen längstens für 26 Wochen gewährt.

Ziel der Regelung ist es, Lücken in der Anspruchsberechtigung zur Bauernkrankenversicherung zu verhindern.

Zuletzt aktualisiert am 07. April 2015