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Unfallheilbehandlung


Bei der Unfallheilbehandlung handelt es sich - versicherungsrechtlich - um jene Behandlung nach Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten, deren Kosten die Unfallversicherung direkt übernimmt.

Die Unfallheilbehandlung verfolgt den Zweck, mit allen geeigneten Mitteln, die durch den Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit verursachten Körperschädigungen oder Gesundheitsstörungen zu beseitigen oder zumindest zu bessern und eine Verschlimmerung zu verhüten.

Die Unfallheilbehandlung umfasst insbesondere
  • ärztliche Hilfe
  • Heilmittel
  • Heilbehelfe
  • Pflege in Kranken-, Kur- und sonstigen Anstalten
Eine zeitliche Begrenzung der Leistung ist nicht vorgesehen. Das bedeutet: die Unfallheilbehandlung wird solange und sooft gewährt , bis die Folgen des Arbeitsunfalles bzw. der Berufskrankheit eine Besserung erwarten lassen, oder um eine Verschlimmerung zu verhüten.


Zur Info:
Die Unfallheilbehandlung ist grundsätzlich so organisiert, dass der Krankenversicherungsträger die entsprechenden Leistungen im Rahmen seiner Vorleistungspflicht erbringt. Der Krankenversicherungsträger hat hierbei die Grundsätze der Krankenversicherung zu beachten - nämlich die Leistung ausreichend und zweckmäßig zu erbringen und das Maß des Notwendigen nicht zu überschreiten.

Da in der Unfallversicherung vorerst eine Kausalitätsprüfung stattfindet, ist dadurch die sofortige medizinische Versorgung des Versehrten sichergestellt.

Zuletzt aktualisiert am 12. März 2015