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In erster Linie werden die Leistungen der bäuerlichen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung über Beiträge der Pflichtversicherten finanziert. Darüber hinaus werden auch zweckgebundene Steuerabgaben und sonstige Bundesmittel zur Finanzierung der bäuerlichen Unfall- und Pensionsversicherung herangezogen.

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Beitrag des Versicherten


In der Landwirtschaft sind die meisten Betriebe steuerlich "pauschaliert". Daher ist der Einheitswert des land(forst)wirtschaftlichen Betriebes im Regelfall auch Grundlage für die Beitragsberechnung.

Zur Info:
Der Einheitswert ist ein vom Finanzamt für Steuerzwecke festgestellter Wert, der die Ertragsfähigkeit des land(forst)wirtschaftlichen Betriebes ausdrückt.

Der Einheitswert wird aufgrund eines im Gesetz festgelegten Schlüssels in eine monatliche Beitragsgrundlage umgerechnet.


Der Betriebsführer hat aber ebenso die Möglichkeit, seine Beitragsgrundlage aufgrund seiner im Einkommensteuerbescheid ausgewiesenen Einkünfte aus Land(Forst)wirtschaft feststellen zu lassen (Beitragsgrundlagen-Option).

Einnahmen aus bäuerlichen Nebentätigkeiten sind bei beiden Formen der Beitragsgrundlagen-Ermittlung zu berücksichtigen.

Die Höhe der Beiträge zur Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung errechnet sich aus der Beitragsgrundlage und dem jeweiligen Beitragssatz , welcher gesetzlich festgelegt ist.


Zusätzliche Informationen zur Berechnung der Beiträge zur bäuerlichen Sozialversicherung finden Sie in der Broschüre "Das bäuerliche Beitragswesen im Überblick", welche Sie kostenlos bestellen können(siehe Linkleiste rechts).

Zuletzt aktualisiert am 12. März 2015