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Urlaub im Ausland


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Vertragsstaaten

Bei einem Urlaub in einem EU-/EWR-Staat bzw. Vertragsstaat ist es unbedingt notwendig, die Europäische Krankenversicherungskarte mitzunehmen.

Die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) befindet sich auf der Rückseite der e-card. Sie liefert den Nachweis über das Bestehen der österreichischen Krankenversicherung und gilt für EWR-Staaten (= EU-Staaten sowie Norwegen, Island und Liechtenstein) und weitere Vertragsstaaten.

Auf Grund einer Vereinbarung gilt auch in Mazedonien seit 1.1.2013, in Serbien seit 1.1.2014, in Bosnien-Herzegowina seit 1.7.2015 und in Montenegro seit 1.7.2016 die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK).

In den Ländern in der nachstehenden Übersicht - mit Ausnahme von Serbien und Bosnien-Herzegowina - können die Leistungen direkt beim Leistungserbringer mit der Europäischen Krankenversicherungskarte in Anspruch genommen werden.
In Aufenthaltsorten in Serbien und Bosnien-Herzegowina ist die EKVK beim örtlich zuständigen Krankenversicherungsträger vorzulegen. Dieser stellt dann eine nationale Anspruchsbescheinigung aus. In Notfällen, wie Krankenhausaufenthalten, wird auch in Serbien und Bosnien-Herzegowina die EKVK direkt als Anspruchsnachweis anerkannt.

Vertragsstaaten und EWR-Staaten

Tabelle EKVK und Betreuungsschein

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Auslandsbehandlung ohne Europäische Krankenversicherungskarte


In den Vertragsstaat Türkei wird die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK)  nicht akzeptiert. In diesem Land ist die Vorlage eines Urlaubskrankenscheins notwendig, welchen Sie bei der SVB bzw. Ihrem zuständigen Krankenversicherungsträger beantragen können (siehe rechts oben unter "Formulare"). 

Hat man keine Europäische Krankenversicherungskarte bzw. Betreuungsschein oder akzeptiert der Arzt die Karte nicht, so müssen die ärztliche Behandlung, die Medikamente, usw. vorerst selbst bezahlt werden. Mit der bezahlten Original-Honorarnote samt Zahlungsnachweis kann der Versicherte sodann einen Kostenzuschuss der SVB beantragen. Aufgrund dieser Unterlage werden die durch die sozialversicherungsrechtlichen Verträge geregelten Kosten ersetzt.

In Großbritannien und Nordirland genügt die Vorlage des gültigen Reisepasses beim staatlichen Gesundheitsdienst.

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Nicht-Vertragsstaaten


In Ländern, für die die Europäische Krankenversicherungskarte nicht vorgesehen ist (der gesamte außereuropäische Bereich), gilt kein zwischenstaatliches Abkommen. Die Kosten müssen zunächst vorfinanziert werden. Mit der bezahlten Original-Honorarnote samt Zahlungsnachweis kann der Versicherte sodann einen Kostenzuschuss der SVB beantragen. Aufgrund dieser Unterlage werden die durch die sozialversicherungsrechtlichen Verträge geregelten Kosten ersetzt.

Es empfiehlt sich daher bei Reisen in Länder, in denen weder die Europäische Krankenversicherungskarte noch der Urlaubskrankenschein gelten, der Abschluss einer privaten Krankenversicherung.

Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2017