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Urlaub im Ausland


Vertragsstaaten

Bei Urlaub in einem Vertragsstaat ist es unbedingt notwendig, die Europäische Krankenversicherungskarte mitzunehmen.

Die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) ist bei Auslandsaufenthalten unbedingt notwendig. Sie ist ein Nachweis über das Bestehen der österreichischen Krankenversicherung und gilt für EWR-Staaten (= EU-Staaten sowie Norwegen, Island und Liechtenstein) und einige weitere Vertragsstaaten. Die Europäische Krankenversicherungskarte ist auf der Rückseite der e-card aufgebracht.

In diesen Ländern (siehe nachstehende Übersicht)  - mit Ausnahme von Serbien und Bosnien-Herzegowina - können die Leistungen direkt beim Leistungserbringer mit der Europäischen Krankenversicherungskarte in Anspruch genommen werden.
In Aufenthaltsorten in Serbien und Bosnien-Herzegowina ist die EKVK beim örtlich zuständigen Krankenversicherungsträger vorzulegen. Dieser stellt dann eine nationale Anspruchsbescheinigung aus. In Notfällen, wie Krankenhausaufenthalten, wird auch in Serbien und Bosnien-Herzegowina die EKVK direkt als Anspruchsnachweis anerkannt.


Vertragsstaaten und EWR-Staaten

Tabelle EKVK und Betreuungsschein

Auslandsbehandlung ohne Europäische Krankenversicherungskarte


In den Vertragsstaaten Montenegro und Türkei wird die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK)  nicht akzeptiert, in diesen Ländern ist die Vorlage eines Auslandskrankenscheins (Betreuungsscheins) notwendig, welchen Sie bei der SVB bzw. Ihrem zuständigen Krankenversicherungsträger beantragen können (siehe rechts oben unter "Formulare"). 

Hat man keine Europäische Krankenversicherungskarte bzw. Betreuungsschein oder akzeptiert der Arzt die Karte nicht, so müssen die ärztliche Behandlung, die Medikamente, usw. vorerst selbst bezahlt werden. Mit der aufgehobenen Arztrechnung kann der Versicherte sodann einen Kostenzuschuss der SVB beantragen. Aufgrund dieser Unterlage werden die durch die sozialversicherungsrechtlichen Verträge geregelten Kosten ersetzt.

In Großbritannien und Nordirland genügt die Vorlage des gültigen Reisepasses beim staatlichen Gesundheitsdienst.

Nicht-Vertragsstaaten


In Ländern, für die die Europäische Krankenversicherungskarte nicht vorgesehen ist (der gesamte außereuropäische Bereich), gilt diese nicht. Die Kosten müssen zunächst vorfinanziert werden und diese werden dann zum Teil durch die SVB rückerstattet. Die Rückerstattung erfolgt in Höhe der Aufwendungen für eine gleichartige Leistung im Inland. Dies kann zu den tatsächlichen Kosten sehr divergieren. Die Differenz trifft den Versicherten.

Es empfiehlt sich daher bei Reisen in solche Länder der Abschluss einer privaten Krankenversicherung, welche aber auch in Vertragsstaaten empfehlenswert ist.

Zuletzt aktualisiert am 03. Juli 2015