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Gesundheitsförderung


Gesundheitsförderung bedeutet, alle Menschen zu befähigen, ihre eigene Gesundheit zu erhalten bzw. zu stärken.

Sie sollten in der Lage sein, aktiv auf die Anforderungen des Alltags zu reagieren. Gesundheitsförderung will die/den Einzelne/n zur/zum Experten/in für ihre/seine Gesundheit machen und sie/ihn zu eigenverantwortlichem Handeln anleiten.


Denn Gesundheit findet in der unmittelbaren Lebenswelt von uns Menschen statt, also dort wo man lernt, liebt, arbeitet und lebt. Dabei spielen persönliche und soziale Ressourcen ebenso eine Rolle wie körperliche Fähigkeiten.

Der Grundstein für die Gesundheitsförderung wurde bereits 1986 durch die Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation gelegt, die auf einem ganzheitlichen Gesundheitsbegriff, der körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden beinhaltet, aufbaut.

Um die Entwicklung der Gesundheitsförderung weiter voranzutreiben, wurde sie mit 01.01.1992 als Pflichtaufgabe der sozialen Krankenversicherung verankert (16. Novelle zum Bauern-Sozialversicherungsgesetz: §96b BSVG).

Zur Info
Pflichtaufgabe: Diese Leistungen müssen vom Sozialversicherungsträger erbracht werden. Auf deren Gewährung besteht aber kein individueller Leistungsanspruch des Versicherten.


Dabei hat der Krankenversicherungsträger über Gesundheitsgefährdung und die Verhütung von Krankheiten und Unfällen (ausgenommen Arbeitsunfälle) aufzuklären sowie darüber zu beraten, wie Gefährdungen vermieden und Krankheiten sowie Unfälle verhütet werden können.

Zuletzt aktualisiert am 28. Januar 2015