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Tipps für gesunde Zähne


Zähne müssen einiges aushalten: Im Schnitt werden im Laufe eines Menschenlebens ungefähr 90.000 Mahlzeiten eingenommen, mehr als 20 Tonnen feste Nahrung gekaut und 40 Tonnen Getränke „geschluckt“.

Das kann für Zähne und den Zahnhalteapparat ganz schön belastend sein - vor allem, wenn sie sich durch viele Süßigkeiten „durcharbeiten“ müssen. Daher finden Sie nachfolgend einige Tipps, wie Sie sich Ihr Lächeln lange und schön erhalten können.


Ernährung

Damit Zähne und Kauapparat funktionstüchtig bleiben, brauchen sie etwas zu beißen und zu kauen.

Dazu eignen sich
  • Vollkorn-, Knäcke-, Mischbrot, Zwieback
  • rohes Obst und Gemüse
  • Nüsse
  • Fleisch

Versuchen Sie möglichst wenig zuckerhaltige Nahrungsmittel zu konsumieren bzw. reinigen Sie anschließend Ihre Zähne.

Besonders für werdende Mütter ist eine ausreichende Calciumversorgung wichtig, da die Verkalkung der Milchzähne bereits im vierten Schwangerschaftsmonat beginnt!


Zahnpflege

Die Zähne sollten am besten nach jeder Mahlzeit zwei Minuten lang gründlich geputzt werden. Nachdem das nicht immer durchführbar ist, müssen sie auf jeden Fall nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen geputzt werden.


Am gründlichsten lässt sich der gefährliche Zahnbelag mit einer elektrischen Zahnbürste entfernen. Es eignen sich aber auch mittelharte (weiche bei empfindlichem Zahnfleisch) Zahnbürsten mit kurzem, dicht bestücktem Bürstenkopf, um alle Zahnflächen, Zahnwinkel und Zahnzwischenräume zu erreichen.


Die Reinigung der Innen- und Außenflächen der Zähne sollte durch Rüttel- oder Kreisbewegungen erfolgen, wobei die Bewegungen immer vom Zahnfleisch in Richtung Zahnkrone ausgeführt werden - von rot nach weiß.


Aus hygienischen Gründen sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Zahnbürsten nie länger als 2-3 Monate benützen, am besten wechseln Sie nach 4-6 Wochen.


Zahnpflegekaugummis
sind gut geeignet für die Reinigung zwischendurch. Sie haben eine neutralisierende Wirkung auf entstandene Säuren und hemmen das Bakterienwachstum.

Bei der Zahnpasta sollten Sie darauf achten, dass sie fluoridhaltig ist.

Denn Fluoride:
  • fördern die Mineraleinlagerung in die Zähne

  • verringern die Säurelöslichkeit des Zahnschmelzes und

  • hemmen den bakteriellen Stoffwechsel im Zahnbelag

Durch die Benutzung von Zahnseide wird gewährleistet, dass alle Speisereste aus den Zahnzwischenräumen entfernt werden. Zahnseide sollte möglichst ungewachst sein, da diese besser reinigt. Gewachste Zahnseide kann häufig Zahnfleischentzündungen hervorrufen.

Während homöopathischer Behandlungen sollten Sie auf Zahnpasten mit Zusätzen von Eukalyptus, Menthol und Pfefferminze verzichten. Diese ätherischen Öle können die Wirkung homöopathischer Medikamente neutralisieren.


Zahnarztbesuch

2 Mal im Jahr sollten Sie den Zahnarzt zur Kontrolle aufsuchen. Trotz gesunder Ernährung und richtigem Zähne putzen kann Karies entstehen, da das Zahnmaterial nicht bei jedem Menschen gleich beschaffen ist. Außerdem wird 2 mal jährlich die Durchführung einer Dentalhygiene empfohlen.


Zähne und Zucker

Zucker ist der Hauptfeind der Zähne. Bakterien der Mundhöhle verwandeln Zucker in gefährliche Säuren, die den Zahnschmelz entkalken und Zahnfleischentzündungen hervorrufen und auch zu Zahnverlust führen.

Dabei spielt nicht nur die Zuckermenge, sondern auch die Häufigkeit des Zuckerverbrauches eine große Rolle. Ständiges Naschen oder Trinken von gesüßtem Tee, Fruchtsäften und Limonaden fördert die Kariesentstehung.

Zuletzt aktualisiert am 12. März 2015