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c) Was bringt die Teilnahme an einer Vorsorgeuntersuchung?


Die meisten Krankheiten entstehen nicht „über Nacht“. Wir kennen heute in vielen Fällen die Risikofaktoren, die ersten körperlichen Alarmzeichen und auch die weitere Entwicklung der Krankheiten bis hin zum Endstadium.

Deshalb kommt der Vorsorge und Früherkennung eine entscheidende Bedeutung zu. Krankheiten in einem möglichst frühen, therapierbaren Stadium zu erkennen oder durch geeignete Veränderungen im Lebensstil gar deren Entstehung zu verhindern, sind die vorrangigen Ziele der Prävention.

Als die Vorsorgeuntersuchung 1974 in Österreich eingeführt wurde, lag die durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen bei ca. 75, jene der Männer bei 67 Jahren. Heute leben Frauen durchschnittlich um sieben, Männer um acht Jahre länger.

Noch immer sterben viele Menschen frühzeitig oder haben aufgrund von chronischen Krankheiten im Alter eine niedrigere Lebensqualität. Lediglich ein Viertel der 60-Jährigen kommt beispielsweise ganz ohne dauerhafte Versorgung mit Medikamenten aus.


Vorteile für die teilnehmende Person:

  • Bild über den eigenen Gesundheitszustan
  • Früherkennung von schweren Erkrankungen, die noch rechtzeitig behandelt werden können, wenn die Therapien noch nicht einschneidend und weitreichend sin
  • Motivation für einen gesünderen Lebenssti
  • Überprüfung der bereits durchgeführten Maßnahmen aufgrund der Ergebnisse einer früheren Vorsorgeuntersuchung
  • Verbesserte Chancen für ein gesundes Älterwerde
  • Empowerment: Jede Person soll in die Lage versetzt werden, eigenverantwortlich zur Verbesserung der Lebensqualität und der Lebensverlängerung beizutragen


Vorteile für das Gesundheitswesen: 

  • Verhinderung von Krankheiten
  • Verhinderung von Risikofaktoren
  • Früherkennung von Krankheite
  • Früherkennung von Risikofaktore
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Erhöhung der Lebenserwartung durch Früherkennung - Senkung der Mortalität
  • Erhöhung der Gesundheitserwartung - Herabsetzung der Morbiditä
  • Erhöhen der Chancen für ein gesünderes Älterwerden und damit Senkung des frühzeitigen Pflegebedarfs und von Langzeitpflege
Zuletzt aktualisiert am 12. März 2015