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Pensionserhöhung 2016


Pensionserhöhung und Ausgleichszulagenrichtsätze ab 1. Jänner 2016


Die Pensionen und die Ausgleichszulagenrichtsätze werden zum 1. Jänner 2016 um 1,2 % angehoben.


Richtsätze - Bezieher/innen einer Eigenpension
für Alleinstehende EUR 882,78
für Ehepaare *) EUR 1.323,58

*) gilt auch für gleichgeschlechtliche Paare in einer eingetragenen Partnerschaft


Richtsätze - Bezieher/innen einer Hinterbliebenenpension
für Witwen/Witwer, für hinterbliebene
eingetragene Partner/innen
EUR 882,78
für Halbwaisen bis zur Vollendung des
24. Lebensjahres
EUR 324,69
für Vollwaisen bis zur Vollendung
des 24. Lebensjahres
EUR 487,53
für Halbwaisen nach Vollendung
des 24. Lebensjahres
EUR 576,98
für Vollwaisen nach Vollendung
des 24. Lebensjahres
EUR 882,78


Pensionsanpassung

Die Pensionen aus der Pensionsversicherung werden grundsätzlich jährlich angepasst. Bei der Ermittlung des Anpassungsfaktors wird die Erhöhung der Verbraucherpreise (Inflationsrate) berücksichtigt.
Den Prozentsatz für die Pensionserhöhung legt der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz fest.

Die erstmalige Pensionsanpassung erfolgt erst im zweiten Kalenderjahr nach dem Pensionsstichtag.



Beispiel:
Pensionsstichtag: 01.08.2015
Erstmalige Pensionserhöhung: 01.01.2017

Ausnahmen bestehen bei Hinterbliebenenpensionen nach Pensionisten/Pensionistinnen.

Beispiel:
Pensionsstichtag der/des Verstorbenen: 01.08.2013
Stichtag der Hinterbliebenenpension(en): 01.07.2015
Erstmalige Pensionserhöhung: 01.01.2016

Liegt der Pensionsstichtag der/des Verstorbenen und der Hinterbliebenenpension im selben Kalenderjahr, wird die Pensionsanpassung ebenfalls erst im zweitfolgenden Kalenderjahr durchgeführt.

Beispiel:
Pensionsstichtag der/des Verstorbenen: 01.03.2015
Pensionsstichtag der Hinterbliebenenpension(en): 01.11.2015
Erstmalige Pensionserhöhung: 01.01.2017


Zuletzt aktualisiert am 15. Dezember 2015