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Die Versicherten in den Fokus von Reformen stellen


In den vergangenen Tagen und Wochen wurden von verschiedenen Seiten, seien es Vertreter aus Politik oder Interessenvertretung, Vorschläge für eine Neuordnung der Sozialversicherung dargelegt. Die Obfrau der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), Vizepräs. ÖKR Theresia Meier, sieht die Bemühungen um eine zukunftstaugliche Sozialversorgung durchaus positiv, vermisst in der aktuellen Diskussion um strukturelle Veränderungen in der Trägerlandschaft allerdings den Nutzen und die Vorteile für die Versicherten.

 

Für SVB-Obfrau Vizepräs. ÖKR Theresia Meier müssen in der Diskussion um eine leistungsfähige Sozialversorgung die Interessen der Versicherten viel stärker im Vordergrund der Überlegungen stehen: „Es geht um effiziente Strukturen in der medizinischen Versorgung und insbesondere auch um deren Sicherstellung in ländlichen Regionen. Und es bedarf eines unbürokratischen Zugangs zu den Leistungen der Sozialversicherung für die Versicherten und eines umfassenden Informationsservice.“

 

Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern ist seit jeher bemüht, diesen Anforderungen gerecht zu werden – und erfüllt beides: Kundennähe und hohe Effizienz. Die SVB ist die bäuerliche Sozialversicherung in Österreich und erbringt Leistungen aus allen Zweigen der Sozialversicherung – Kranken-, Unfall-, Pensionsversicherung. Zum Unterschied zu den Dienstnehmern können bäuerliche Familien damit alle Fragen zur Sozialversicherung einfach und unkompliziert mit nur einem Ansprechpartner erledigen. „Wenn man so will, ist die SVB für Bäuerinnen und Bauern der One-stop-shop für die gesamte Sozialversicherung“, verdeutlicht die SVB-Obfrau den Kundennutzen und führt weiter aus: „Das spart nicht nur Wege und Zeit, sondern ist auch die Basis für umfassende Beratungen, vom Beitrag bis zur Pension.“

 

Als professioneller Dienstleister ist der SVB die Zufriedenheit der Versicherten mit den Service- und Beratungsangeboten besonders wichtig - am Sprechtag, bei der Sicherheits- und Rehabilitationsberatung sowie im Case-Management. Um den Versicherten diese Leistungen Tag für Tag bieten zu können, ist ein hohes Maß an Effizienz Voraussetzung: „Dies im Organisationsbereich, durch gemeinsame Erledigung von Verwaltungsaufgaben mit drei weiteren Sozialversicherungsträgern über eine eigene Gesellschaft. Die Teilprivatisierung unserer Rehabilitationszentren und Sale-and-rent-back-Modelle bei den Bürostandorten ermöglichen ein professionelles Betreiben der Gesundheitseinrichtungen sowie ein zeitgemäßes Immobilienmanagement“, so ÖKR Theresia Meier und sie stellt abschließend klar:

„Die SVB ist damit am richtigen Weg. Denn mit der Kompetenz in allen Zweigen der Sozialversicherung bringt die SVB den bäuerlichen Versicherten ein Optimum an Versorgungsqualität. Hier haben wir einen Standard erreicht, den die Menschen sehr schätzen und nicht missen wollen.

Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft beschreiten. Davon profitieren alle unsere Versicherten am meisten. Zahlenspiele über die Trägerstruktur helfen dabei wenig. Berufständisch heißt für mich, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ein Optimum an Versorgung zu bieten. Natürlich genau dort, wo es unsere Versicherten im Versicherungsfall am meisten brauchen und womit auch am meisten erreicht wird.“

Zuletzt aktualisiert am 23. März 2017