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Theresia Meier: die Effizienzstudie bestätigt, der eingeschlagene Weg ist richtig


Die Effizienzanalyse des österreichischen Sozial- und Gesundheitssystem stellt dem österreichischen Gesundheitssystem ein sehr gutes Zeugnis aus. Die gesundheitliche und soziale Versorgung funktioniert gut, sie sichert 8,8 Mio. Menschen einen freien Zugang zu Leistungen auf einem hohen Niveau. Die Zustimmung der Bevölkerung zum österreichischen Gesundheitswesen ist europaweit mit 80 Prozent überdurchschnittlich. „Aus den Begegnungen mit Bäuerinnen und Bauern ist das auch mein Eindruck“ so die Obfrau der SVB, ÖKR Theresia Meier. „Ich finde es sehr positiv, wenn ein internationaler Experte, der mit dieser Analyse beauftragt ist, dies nach gründlicher Untersuchung nun auch wissenschaftlich fundiert bestätigt. Zu diesem Gesamtbild haben Stakeholder aus Politik und dem Gesundheitswesen genauso beigetragen wie die MitarbeiterInnen der Versicherungsträger. Mir ist wichtig, dies auch festzuhalten“, so die Obfrau. „Natürlich gibt es wie überall, auch im Gesundheitsbereich Verbesserungsbedarf, das wissen wir alle aus Erfahrung oder aus persönlichem Erleben. Auch hier zeigt die Studie Handlungsempfehlungen auf, die wir aufgreifen müssen“, so Theresia Meier.

Ein Thema ist die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, wo die Studie auch die speziellen – und das ist entscheidend – Herausforderungen im Vergleich zu den Ballungsgebieten aufzeigt.

 

Ein weiterer Punkt ist die hohe Spitalshäufigkeit und die Rolle der Spitalsambulanzen, die neu zu definieren ist, was auch eine Änderung der Finanzierungsstruktur notwendig macht. Die Bedeutung und Funktionalität der Ambulanzen ist für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung in Österreich unabdingbar.

Verstärkte und gezielte Präventions- und Vorsorgemaßnahmen sollen dazu beitragen, dass Menschen nicht nur länger, sondern auch länger in Gesundheit leben können.

„Als Obfrau eines Trägers, der alle Zweige der Sozialversicherung, also Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung, in einem Unternehmen vereint, ist es mir wichtig festzuhalten, dass die SVB seit Jahrzehnten höchst effizient und vor allem sehr versichertennahe agiert. Viele Anregungen aus der Studie wie eine stärkere Zuwendung zur Prävention sind für uns selbstverständlich. Auch eine trägerübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Sozialversicherungsträgern leben wir erfolgreich seit zwei Jahrzehnten. Als Ziel jeder Veränderung muss dabei immer die bestmögliche Versorgung, Beratung und Betreuung unserer bäuerlichen Versicherten im Vordergrund stehen. Das bieten wir, gleichsam als One-stop-shop über alle drei Zweige der Sozialversicherung. Unsere Versicherten haben somit den Zugang zu Leistungen der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung von einer Stelle aus und finden ein Angebot von Präventions- und Rehabilitationsleistungen vor, die den Notwendigkeiten und Anforderungen der bäuerlichen Lebenswelt entsprechen. Dass all das möglichst effizient und verwaltungskostensparend erfolgen muss, ist so wie in der Vergangenheit nicht nur Selbstverständlichkeit, sondern auch in gleicher Weise ein Auftrag für die Zukunft“, zeigt sich die Obfrau zuversichtlich.

Zuletzt aktualisiert am 25. August 2017